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In den Kunst- und Raritätenkabinetten der Renaissance und des Barocks waren es bizarre Objekte der Natur, Wissenschaft und Kunst, die von Handelsreisen und Entdeckungsfahrten mitgebracht, ausgestellt und erforscht wurden. Diesen „Wunderkammern“ lag das Bestreben zugrunde, das große Universum im Kleinen abzubilden, um es verstehen zu lernen. Sie bildeten die Keimzellen der ersten wissenschaftlichen Sammlungen und Museen.
Heute ermöglichen moderne Bildgebungsverfahren Einblicke in unsichtbare Nanowelten oder Nahaufnahmen ferner Planeten, machen Stoffwechselaktivitäten von Pflanzen und Molekülstrukturen sichtbar. Die Ausstellung zeigt aktuelle Wissenschaftsbilder aus den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Präsentiert werden mit unterschiedlichen Techniken erzeugte Bilder und Simulationen aus der täglichen Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Aufnahmen von technischen Geräten und Werkzeugen, die sonst nur wenigen Helmholtz-Mitarbeitern vorbehalten sind.
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FOTO © Opificio delle Pietre Dure, Firenze
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